Mittwoch, 11. Februar 2015

Auf den Drachen gekommen



So, jetzt kann man sehen, warum das Fräulein Kleisterhände hatte. Der Herr übrigens auch, er wird aber nicht bemitleidet, da er es war, der so ein Riesen-Ding bauen wollte. Was man auf dem Foto nicht sehr gut sieht, ist, dass der gesamte Körper geschuppt ist. Diese Schuppen hat das Fräulein höchstpersönlich gestanzt, angekleistert und getackert.


Der Rest geht, bis auf die Augen und die Schlaumeier-Komentare, auf das Konto von dem lieben Herr Heiterkram. Special-Effekte - wie schwenkbarer Kopf und Schwanz, aufreissendes Maul und leuchtende Augen - inklusive. Ja, ja, war ein ziemliches Stück Arbeit. Jetzt, wo er fertig ist, bin ich natürlich zufrieden. 
Wie wir das Teil aus dem Werk-Keller gebracht haben, verrate ich an dieser Stelle nicht, das bleibt den Augenzeugen vorbehalten. Zum Glück besitzen unsere Kinder noch keine Smartphones und konnten uns somit nicht dabei filmen, sonst würde es jetzt sicher auf Youtube laufen...

Wer mehr sehen will, der findet uns an der Luzerner Fasnacht, der Drache ist etwa fünf Meter lang, wir sind die Drachenbändiger. Fauch! 




1 Kommentar:

  1. Lago mio, das sieht nach sehr viel Arbeit aus! Da unsere Familie jahrelang auch an Umzügen und Maskenbällen mitgemacht hat, und natürlich alle Kostüme und Wagenbauten selber gemacht hat, kann ich mir sehr gut vorstellen, was da alles dahinter steckt. Tolle Arbeit, Herr und Frau Heiterkram!

    AntwortenLöschen